Segeln im Rahmen der Corona Pandemie | Was ist erlaubt?

Im Grundsatz gilt in allen Bundesländern unter anderem ein Kontakt-, Sport-, Tourismus- und Reiseverbot. Durch die bisherigen Öffnungsregelungen werden die Verbote nicht aufgehoben, sondern nur in Ausnahmen eingeschränkt. Sie können daher vom Verordnungsgeber leicht zurückgenommen werden. Bei Verstößen gegen die Regelungen haften der Einzelne und/oder der Betreiber von Anlagen, hier der SC Rhe und dessen Vorstand als Eigner der Schiffe, aber auch jedes Mitglied oder Gast als Segler.

Hamburg

  • In Hamburg sind Sportanlagen grundsätzlich geschlossen.
  • Für die Ausübung von Sportarten im Freien dürfen Sportanlagen ausnahmsweise genutzt werden.
  • Unter Einhaltung der Abstandsregeln ist Sport mit mehreren Personen zulässig. Segeln wird im Übrigen durch das Sportamt als Individualsportart angesehen. Das Einhand- und Zweihandsegeln ist zulässig. Mehr als zwei Personen dürfen nur auf ein Boot, wenn sie dem gleichen Hausstand oder zwei gleichen Hausständen angehören.
  • Es ist eine Abstandsregel von 1,5 Metern einzuhalten.
  • In den Anlagen ist schriftlich über das Abstandsgebot zu informieren.
  • Die Abstandsregel soll durch geeignete technische oder organisatorische Maßnahmen gewährleistet werden.
  • Personen mit Corona-spezifische Symptomen dürfen die Sportanlagen nicht benutzen.
  • Oberflächen sind regelmäßig zu reinigen. Hygienemaßnahmen sind einzuhalten.
  • Die Konzepte der Sportfachverbände sind einzuhalten (hier DSV und HSgV).


Schleswig Holstein

  • Es gilt ein Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern.
  • Das Kontaktverbot ist einzuhalten. Kontakte sind generell zu minimieren. Es ist zulässig alleine, zu zweit, mit Personen aus demselben Haushalt (Kinder, Partner, Wohngemeinschaften) und einer weiteren Person oder mit Personen aus zwei verschiedenen Haushalten Sport auszuüben.
  • Es ist unter Einhaltung des Kontaktverbots und der Kontaktminimierung möglich, an Schiffen zu arbeiten und damit zu fahren.
  • Im Infektionsfall muss die Besatzung eines Schiffes binnen 24 Stunden wieder am Wohnort sein.
  • Es sind Hygieneregeln einzuhalten (Empfehlungen des Robert Koch Instituts).
  • Das Übernachten an Bord ist erlaubt, wenn das Schiff über sanitäre Einrichtungen verfügt.
  • In den Häfen sind die sanitären Einrichtungen nachts geschlossen. Duschen und Gemeinschaftsräume sind ganztägig geschlossen.

Andere Reviere

Die Regelungen sind sowohl nach Bundesland, in den angrenzenden Ländern, aber selbst in einzelnen Landkreisen unterschiedlich.

Vor dem Anlaufen anderer Häfen und Reviere müssen die dort geltenden Vorschriften im Einzelfall geprüft werden.

Weiteres Vorgehen

Der SC Rhe hat für die Seeschiffen und Jollen entsprechende Verhaltensregeln nach den oben genannten Vorgaben bekannt gemacht. Darüber hinaus gelten die Regelungen der Jollenhafengemeinschaft Alsterufer und der Yachthafengemeinschaft.

Die Verhaltensregeln sind zwingend einzuhalten.