
Mehr als 70 Mitglieder und Freunde des Segelvereins fanden in diesem Jahr den Weg zum traditionellen „Schifferessen“, auch bekannt als Grünkohlessen. Das Clubhaus war bis auf den letzten Platz gefüllt, und schon beim Betreten spürte man die besondere Atmosphäre, die diesen Abend prägt: lebendige Gespräche, herzliche Begegnungen und der vertraute Duft eines festlichen Essens.
Für das kulinarische Highlight sorgten erneut Chris und Ernestine, die mit großem Einsatz ein hervorragendes Menü auf den Tisch brachten. Unterstützt wurden sie von zahlreichen Helferinnen und Helfern – darunter Timo, Nils, Lis, Ernestine und Philipp. Dank ihres Engagements klappte auch das notwendige Improvisieren reibungslos, und am Ende durfte wohl jeder gesättigt und zufrieden auf ein gelungenes Mahl zurückblicken.
Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des Meilenpreises, die von Dieter als Sprecher der Versammlung vorgenommen wurde. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte dabei eine seltene Doppelsituation: Ines erhielt mehr als verdient den Meilenpreis als Skipperin und gleichzeitig auch als Crew Mitglied. Mangels statistischer Aufzeichnungen lässt sich nicht sicher sagen, ob dies ein einmaliges Ereignis in der Vereinsgeschichte ist – bemerkenswert war es allemal.
Im Verlauf des Abends richtete der Vereinsvorsitzende einige Worte an die Gäste. Sein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr, verbunden mit einem Ausblick auf kommende Projekte und insbesondere die anstehende Sanierung des Clubhauses, wurde aufmerksam verfolgt und mit zustimmendem Applaus bedacht.
Die Stimmung erreichte später am Abend ihren Höhepunkt, als spontan zu Schlagermusik im Wintergarten getanzt wurde. „Wär ich ein Möbelstück, ich wäre eine Lampe aus den Siebzigern.“ Das diesjährige Schifferessen war ein voller Erfolg beschreiben. Ein Abend, der zeigt, wie lebendig und herzlich das Vereinsleben sein kann.